Aachen – Die Stadt Aachen lädt Anwohner und Interessierte zu einer Dialogveranstaltung über die Zukunft der Wilhelmstraße ein. Sie findet am Dienstag, 10. November, ab 18 Uhr im Suermondt-Ludwig-Museum (Vortragssaal, Hausnummer 18) statt. Dort stellt die Verwaltung ihre bisherigen Planungsideen vor, teilte die Stadt Aachen mit. Die Bezirksvertretung Mitte und der Mobilitätsausschuss hatten die Veranstaltung im September 2026 beschlossen.
Anlass sind Arbeiten unter der Straße: Die Abwasserkanäle und Versorgungsleitungen der Wilhelmstraße sind zum Teil schon sehr alt und müssen saniert werden. Die Regionetz als Netzbetreiberin plant dafür umfangreiche Maßnahmen, voraussichtlich ab Herbst 2027.
Die Stadt will die Zeit danach nutzen. Wenn die Kanal- und Leitungsarbeiten abgeschlossen sind und die Straße wiederhergestellt wird, soll der Straßenraum an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden. Laut Stadt müssen dabei auf jeden Fall zwei Punkte geklärt werden: die heutige Nutzung der Straße und die Vorgaben der offiziellen Regelwerke. Berücksichtigt werden sollen alle Verkehrsarten. Außerdem ist geplant, die ehemalige Baumallee in der Wilhelmstraße wieder anzulegen.
Wer sich beteiligen möchte, kann Vorschläge und Rückmeldungen an die zuständige Fachverwaltung richten, entweder bei der Veranstaltung oder bis zum 24. November 2026. Dafür gibt es das Online-Portal „Beteiligung NRW“, das von der städtischen Internetseite aus verlinkt ist, oder den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor.
Kurz und knapp
- Dialogveranstaltung: Dienstag, 10. November, 18 bis 20 Uhr, Suermondt-Ludwig-Museum, Vortragssaal (Wilhelmstraße 18)
- Planungsunterlagen: ab sofort unter www.aachen.de/wilhelmstrasse
- Ausstellung der Unterlagen: bis zum 24. November 2026 im Verwaltungsgebäude Marschiertor, Lagerhausstraße 20
- Öffnungszeiten des Gebäudes: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr
- Anregungen: vor Ort beim Termin oder bis zum Fristende am 24. November 2026, entweder online über das Portal „Beteiligung NRW“ oder per Einwurf in den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor
Kommentar der Redaktion
Die Stadt holt die Meinungen ein, bevor die Planung feststeht, und bietet dafür mehrere Wege an: den Termin vor Ort, das Internet und den Briefkasten. Offen bleibt, wie verbindlich die Anregungen am Ende sind und wie die Verkehrsarten im knappen Straßenraum zusammenpassen sollen. Wer mitreden will, sollte vorher die Unterlagen ansehen.

