Bornheim: Gründach-Forum bringt Fachleute zu Klimaanpassung zusammen

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Bornheim – Fachleute aus Planung, Architektur, Landschaftsbau und Verwaltung haben sich in Bornheim beim Gründach-Forum getroffen. Sie tauschten sich fachlich aus und bekamen praxisnahe Anregungen zu Klimaanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung, teilte die Stadt Bornheim mit.

Die Stadtverwaltung hatte zuvor selbst an ähnlichen Veranstaltungen teilgenommen und holte das Format deshalb nun nach Bornheim. Organisiert wurde das Forum vom Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG), dessen Mitglied die Stadt Bornheim inzwischen ebenfalls ist.

Bürgermeister Christian Mandt sagte zur Begrüßung: „Vom Gründach-Forum profitieren nicht nur die beteiligten Fachleute, sondern auch die Kommunalverwaltungen.“ Gut ausgebildete und informierte Fachkräfte seien nötig, um die Aufgaben der Stadtentwicklung zu bewältigen, und eine der wichtigsten sei die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Er dankte dem BuGG für Organisation und Zusammenarbeit, allen Referierenden, den beteiligten Unternehmen und weiteren Unterstützenden. Besonders hob er das Bornheimer Umweltamt hervor, das die Veranstaltung eng begleitete. Amtsleiterin Gabriele Jahn hielt dabei auch selbst einen Vortrag.

Begrünte Dächer helfen nach Angaben der Stadt bei der Klimafolgenanpassung. Sie können Regenwasser zurückhalten und so die Regenwasserbewirtschaftung unterstützen. Außerdem verringern sie die Aufheizung von Gebäuden und städtischen Räumen und schaffen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Damit tragen sie dazu bei, Bornheim klimaangepasst, lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden.

Zum Hintergrund

Der Bundesverband GebäudeGrün e.V. ist nach eigenen Angaben am 17.05.2018 durch die Verschmelzung der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. und des Deutschen Dachgärtner Verbands e.V. entstanden. Der Vereinssitz ist laut Verbandswebsite Berlin, die Geschäftsstelle für die Administration befindet sich in Saarbrücken.

Der Verband verfolgt vor allem zwei Anliegen: Er möchte Begrünungen auf Dächern, an Fassaden und in Innenräumen bei möglichst vielen Menschen bekannt machen und dabei, unabhängig von einzelnen Unternehmen, günstige Voraussetzungen für sie herbeiführen. Er versteht sich als Fachverband und Interessensvertretung für Unternehmen, Städte, Hochschulen, Organisationen und alle Interessierten rund um die Gebäudebegrünung.

Der BuGG gibt an, 19 Mitarbeiter und 616 Mitglieder zu haben (Stand: 03.06.2026). Außerdem gibt der Verband die Fachzeitschrift „GebäudeGrün“ als Verbandsorgan heraus.

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