Eschweiler – Wer in Eschweiler zu Weihnachten etwas Sinnvolles verschenken möchte, kann einen Baum spenden. Die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler ruft zu Beginn der Vorweihnachtszeit wieder zu Spenden für ihren Spenderwald auf, wie die Stadt Eschweiler mitteilte. Den Spenderwald im Stadtwald erreicht man über die Luisenstraße; er liegt auf Höhe der Donnerberg-Kaserne bei einer Aussichtsplattform.
Mit 40 Euro wird die Pflanzung eines weiteren standortangepassten Laubbaums möglich. Sobald die Spende eingegangen ist, stellt die Stiftung eine Pflanzurkunde aus. Die Urkunde lässt sich deshalb rechtzeitig verschenken, etwa an Angehörige, Freundinnen und Freunde oder Kolleginnen und Kollegen.
Pflanztag im Frühjahr
Im Februar oder März 2027 lädt die Stiftung wie in den Vorjahren alle neuen Baumspenderinnen und -spender zu einem Pflanztag im Stadtwald ein. Familie oder enge Freunde dürfen mitkommen, damit die Pflanzung zu einer gemeinsamen Erinnerung wird.
Wohin das Geld fließt
Die Stiftung hat den Betrag bewusst höher angesetzt als die tatsächlichen Kosten für den Baumsetzling. Der Überschuss finanziert weitere Umwelt- und Naturschutzprojekte in Eschweiler. Im Handlungsfeld „Umwelt, Klima und Natur“ gehören dazu Zuschüsse für Hochbeete in Eschweiler Kitas, ein von den Naturfreunden angelegter und von der Stiftung finanzierter Lehrpfad am Blausteinsee sowie Blühflächen.
Kurz und knapp
- Spende für einen Baum: 40 Euro
- Pflanzurkunde nach Spendeneingang
- Pflanztag: Februar oder März 2027 im Stadtwald
- Ort des Spenderwalds: im Stadtwald, an der Luisenstraße, bei der Donnerberg-Kaserne
- Ansprechpartner im Eschweiler Rathaus: Jan Schuster, geschäftsführende Abteilung der Stiftung Nachhaltigkeit
- Telefon: 02403/71-683
- E-Mail: [email protected]
Kommentar der Redaktion
Die Idee verbindet ein Geschenk mit einem greifbaren Ergebnis: Beschenkte bekommen eine Urkunde, zum Pflanztag eingeladen werden laut Mitteilung jedoch die Baumspenderinnen und -spender. Positiv ist, dass die Stiftung offen sagt, dass der Betrag über den Baumkosten liegt und der Rest in andere Projekte geht. So weiß, wer spendet, wofür das Geld verwendet wird.

