Düren: Weihbischof Borsch besucht Rathaus und spricht mit Bürgermeister

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Weihbischof Karl Borsch hat am Mittwoch (4.11.2026) das Dürener Rathaus besucht. Anlass war seine Visitation im Pastoralen Raum Düren, teilte die Stadt Düren mit. Bürgermeister Frank Peter Ullrich sprach mit ihm vor allem über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und darüber, wie wichtig der soziale Zusammenhalt ist.

Mit am Tisch saßen außerdem weitere Gäste aus der Stadtverwaltung, der Politik und dem Bistum Aachen.

Ullrich schilderte, wie sich Dürens Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. Er ging auf den Strukturwandel ein, auf die soziale Lage und auf das Zusammenleben in der Stadt. Die Stadt sei kulturell sehr vielfältig, deshalb komme es umso mehr auf gegenseitiges Verständnis, Begegnung und gemeinsame Perspektiven an. Der Bürgermeister sagte: „Der Strukturwandel betrifft nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander. Gerade in Zeiten großer Veränderungen ist es wichtig, dass wir die Menschen mitnehmen, Perspektiven schaffen und den Zusammenhalt in unserer Stadt stärken.“

Ein weiteres Thema war, welche Aufgabe der Kirche in einer Gesellschaft im Wandel zukommt. Borsch berichtete unter anderem von Herausforderungen durch strukturelle Veränderungen. Das gegenseitige Vertrauen nannte er die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ohne Vertrauen könnten keine wichtigen Entscheidungen getroffen werden, deshalb müsse man sich immer wieder darum bemühen, es aufzubauen und zu erhalten. Im Mittelpunkt des Handelns von Kirche und Stadt stünden die Menschen. Der Weihbischof sagte: „Unser gemeinsames Anliegen sind die Menschen. Deshalb müssen wir auch in Zukunft konstruktive Wege finden und uns gemeinsam engagieren.“

Nach Darstellung der Stadt unterstrich das Gespräch, wie wichtig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Stadt und Kirche ist, gerade mit Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen und die künftige Entwicklung Dürens. Ullrich betonte, man brauche Menschen und Institutionen, die Verantwortung übernehmen, Brücken bauen und das Miteinander fördern. Die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kirche sei dabei ein wichtiger Baustein.

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