Sankt Augustin – Das Projekt „Hand in Hand“ der Stadt Sankt Augustin besteht seit fünf Jahren. Aus diesem Anlass trafen sich die aktuell Engagierten mit früheren Mitwirkenden, die das Projekt über die Jahre hinweg unterstützt und geprägt haben. Das teilte die Stadt Sankt Augustin mit.
Bei der Feier blickten die Beteiligten auf ihre gemeinsame Arbeit zurück, tauschten Erinnerungen aus und bekamen Dank für ihr Engagement ausgesprochen. Den fröhlichen Abschluss des Programms gestaltete eine Humor-Trainerin mit einer Einheit „Lach Yoga“.
„Hand in Hand“ bringt ältere Menschen mit ehrenamtlich Engagierten zusammen. Durch regelmäßige Besuche, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten sollen soziale Kontakte und Lebensfreude gefördert werden. Das Ziel ist, Einsamkeit entgegenzuwirken. Die Stadt dankte allen Ehrenamtlichen, Unterstützenden und Kooperationspartnern, die das Projekt mit Leben füllen.
Wer sich selbst ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich beim Büro der Senioren- und Pflegeberatung melden oder direkt bei einem Ansprechpartner der Stadt.
Kurz und knapp
- Anlaufstelle: Büro der Senioren- und Pflegeberatung, Karl-Gatzweiler Platz, direkt beim Rathaus
- Ansprechpartner: Felix Amely, Tel.: 02241 243-827, [email protected]
Zum Hintergrund
Vorgestellt wurde der Seniorenbesuchsdienst nach Angaben der Stadt Sankt Augustin am Montag, 27. September 2021. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von der Caritas des katholischen Seelsorgebereichs, der Integrationsagentur, der Diakonie An Sieg und Rhein sowie dem Seniorenbereich bei der Stadt. Vor allem Senioren und alleinlebende Menschen sollen davon profitieren.
Laut Stadt soll eine Brücke zwischen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und älteren Menschen geschlagen werden, ungeachtet der kulturellen Herkunft oder des Bildungsstands. Für die Zusammenführung der Tandems ist eine Koordinierungsstelle nötig, die bei der Stadt Sankt Augustin angesiedelt ist. Die Ehrenamtlichen werden außerdem fortlaufend weitergebildet und begleitet.
Bei den Hausbesuchen können die Ehrenamtlichen möglicherweise früh weitergehenden Unterstützungsbedarf in pflegerischer oder hauswirtschaftlicher Hinsicht erkennen und an die Koordinierungsstelle weiterleiten. Nach Angaben der Stadt hilft das dabei, länger zu Hause wohnen zu bleiben.
Kommentar der Redaktion
Die Mitteilung nennt weder Datum noch Ort der Jubiläumsfeier und liefert keine Zahlen dazu, wie viele Ehrenamtliche und ältere Menschen beteiligt sind.

