Hürtgenwald – Im Hürtgenwald sollen nach dem Waldbrand im August neue Bäume wachsen, und Freiwillige können dabei helfen. Wald und Holz NRW und der Kreis Düren laden zu zwei Sammelaktionen ein, bei denen Eicheln für die Wiederbewaldung zusammengetragen werden. Das teilte die Kreisverwaltung Kreis Düren mit.
Was gesammelt wird und wozu
Beim Waldbrand standen rund 300 Hektar Wald in Flammen. Die Schäden sind laut Kreisverwaltung noch sichtbar. Der Neuanfang soll mit Eicheln gelingen. Gesucht sind Menschen, die gern draußen unterwegs sind, allein, mit Freunden oder als Familie.
Die Wahl fiel auf Eichen, weil sie tief wurzeln und robust sind. Außerdem halten sie Hitze und Trockenheit vergleichsweise gut aus. Nach Angaben der Kreisverwaltung eignen sie sich deshalb gut, um den Wald auf die Zukunft vorzubereiten.
Die Sammelorte sind ausgewählte Eichenbestände: einer im Gürzenicher Wald, einer rund um die Burg Laufenburg. Wald und Holz NRW lagert die Eicheln anschließend zwischen. Voraussichtlich zum Jahreswechsel sollen sie für die Wiederbewaldung ausgesät werden.
Anmeldung und Ausrüstung
Zur besseren Planung bittet der Kreis um eine Anmeldung per E-Mail. Anzugeben sind nur das gewünschte Datum und die Zahl der Teilnehmenden. Jeder soll einen Jutebeutel für den Transport der Eicheln mitbringen. Empfohlen werden außerdem wetterfeste Kleidung, wetterfeste Schuhe und Handschuhe.
Kurz und knapp
- Am Freitag, 23. Oktober, geht es von 14 bis 17 Uhr in den Gürzenicher Wald. Treffpunkt samt Parkmöglichkeit liegt an der Schevenhüttener Straße zwischen Gürzenich und Schevenhütte, hinter dem Friedwald Merode zweigt rechts ein ausgeschilderter Weg ab (Koordinaten: 50°46’32.8″N 6°23’07.8″E)
- Am Freitag, 6. November, findet die Aktion von 14 bis 17 Uhr rund um die Burg Laufenburg statt. Man trifft sich auf dem Parkplatz Laufenburg.
- Anmeldung per E-Mail an amt61 (at) kreis-dueren (punkt) de, mit Wunschdatum und Zahl der Teilnehmenden
- Ein Jutebeutel sollte mitgebracht werden, außerdem raten die Veranstalter zu wetterfester Kleidung, passendem Schuhwerk und Handschuhen.
Kommentar der Redaktion
Die Aktion gibt Menschen aus der Region eine greifbare Aufgabe nach dem Brand, und die Anmeldung per Mail ist unkompliziert. Offen bleibt, wie viele Eicheln für die Fläche gebraucht werden und ob die beiden Termine dafür reichen. Wer mitmacht, sollte den Treffpunkt im Gürzenicher Wald vorab genau prüfen, da die Anfahrt über einen Waldweg führt.

