Der Dürener Service Betrieb (DSB) hat sein Salzlager für die Wintersaison gefüllt. Aktuell lagern dort rund 1.300 Tonnen Trockensalz und 34.000 Liter Salzsole, wie die Stadt Düren mitteilte. Damit sollen rund 700 Kilometer Straßen im Zuständigkeitsbereich des DSB bei Eis und Schnee befreit werden können, falls es nötig wird.
Offiziell ist der Winterdienst zwischen dem 1. November und dem 31. März im Einsatz. Die Temperaturen sind in den vergangenen Tagen deutlich gesunken. Einen richtigen Wintereinbruch befürchtet die Stadt nach eigenen Angaben aber nicht.
Fahrzeuge und Personal
Für die Einsätze stehen drei Räumfahrzeuge und zwei Unimogs bereit. Bei Bedarf lassen sich außerdem Kehrmaschinen für den Winterdienst umrüsten. In erster Linie sind die Fahrerinnen und Fahrer der DSB-Kehrmaschinen im Einsatz, bei Schneefall außerdem die Streuteams.
Benjamin Savelsberg, der den DSB leitet, erklärte: „Wir sind für die kommende Wintersaison gut aufgestellt und können bei Bedarf schnell reagieren.“ Das Team sei eingespielt und erfahren. Wird Vollalarm ausgelöst, räumen mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur gleichen Zeit Schnee und Eis von Straßen, Parkplätzen und Bushaltestellen.
Bürgermeister Frank Peter Ullrich bedankte sich bei den Beschäftigten des Winterdienstes schon jetzt für den Einsatz in den anstehenden Monaten. Bei Glätte startet ihr Dienst, falls erforderlich, bereits um 3 Uhr nachts. Laut Ullrich gilt: „Auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Winterdienstes ist Verlass.“
Kommentar der Redaktion
Die Meldung zeigt, womit Düren in die kalte Jahreszeit geht: Material, Fahrzeuge und Personal sind benannt. Offen bleibt, nach welcher Dringlichkeit die Einsatzkräfte bei Schneefall vorgehen und wie lange die Salzvorräte bei starkem Winter reichen.

