Lindlar: Infoabend zum richtigen Heizen mit Holz auf :metabolon

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Bergisch Gladbach – Wer einen Holzofen besitzt, kann sich am Donnerstag, 26. November 2026, auf :metabolon in Lindlar informieren, wie er richtig heizt. Die Veranstaltung „Richtig Heizen mit Holz“ läuft von 18 bis 20 Uhr und findet zum vierten Mal statt, teilte die Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises mit. Gemeinsam laden das Bergische Energie- und Ressourcenzentrum sowie beide Kreise aus der Region ein. Der Termin liegt zu Beginn der Heizsaison.

Den Fachvortrag hält die Schornsteinfegerinnung Köln. Sie erläutert die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen und ordnet sie mit praxisnahen Informationen ein. Dazu gibt es eine Heizvorführung direkt an der Anlage. Fachleute zeigen dort, wie sich umweltfreundlich anzünden lässt, welche Einstellung der Luftzufuhr ideal ist und woran sich eine saubere Verbrennung zeigt.

Ofenbesitzerinnen und Ofenbesitzer bekommen außerdem Tipps für effizientes und umweltschonendes Heizen sowie Hinweise zur Ressource Holz. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Veranstalter um frühzeitige Anmeldung über das Beteiligungsportal des Landes.

Kurz und knapp

  • Termin: Donnerstag, 26. November 2026, 18 bis 20 Uhr
  • Ort: :metabolon in Lindlar, Am Berkebach 1
  • Anmeldung: frühzeitig erbeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, über https://beteiligung.nrw.de/portal/rbk/beteiligung/themen/1033030

Zum Hintergrund

Neue Kaminöfen und Kachelöfen müssen laut Bundesumweltministerium seit dem 1. Januar 2015 die zweite Stufe der 1. BImSchV einhalten. Sie enthält Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid sowie Anforderungen an den Mindestwirkungsgrad. Der Hersteller stellt dafür eine Bescheinigung aus, die dem Schornsteinfeger vorgelegt werden muss.

Ein neu eingebauter Kaminofen muss nach Angaben des Ministeriums vom zuständigen Schornsteinfeger abgenommen werden. Bei der Feuerstättenschau kontrolliert der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger in regelmäßigen Abständen, in welchem technischen Zustand sich der Ofen befindet.

Laut Ministerium gehört ausschließlich unbehandeltes Holz in den Ofen, das gespalten wurde und lange genug getrocknet ist. Mehr Geruch und Rauch bedeuten demnach, dass die Luftzufuhr zu gering war, zu viel Brennstoff aufgelegt wurde oder das Holz zu feucht war. Wer die Glut über Nacht am Leben hält, verursacht unnötig viele Emissionen.

Kommentar der Redaktion

Der Abend verbindet Vortrag und Vorführung, das hilft vor allem Menschen, die ihren Ofen schon besitzen und im Alltag unsicher bedienen. Wer teilnehmen will, sollte sich früh anmelden, denn die Plätze sind begrenzt. Offen lässt die Mitteilung, ob Fragen aus dem Publikum vorgesehen sind.

Für Pressestellen

Sie haben eine Mitteilung aus Köln, Bonn, Aachen oder den Kreisen ringsum? Schicken Sie sie an [email protected]. Die Veröffentlichung ist kostenlos.

So funktioniert es

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