Eschweiler – Neben der Bürgerbegegnungsstätte (BEO) in Eschweiler-Ost blüht es jetzt auch im Herbst: Das große Beet an der Gebäudeseite parallel zur Oststraße ist neu gestaltet und bepflanzt worden. Das teilte die Stadt Eschweiler mit. Die Aktion lief als Ferienaktion des städtischen Quartiersmanagements, zusammen mit der Spiel- und Lernstube sowie dem BEO-Verein.
Insgesamt 270 Pflanzen kamen in die Erde. Eingesetzt haben sie teilnehmende Kinder, Nachbarn und Mitglieder des BEO-Vereins, dazu das Quartiersmanagement und das Team der Spiel- und Lernstube. Fachlich angeleitet wurde die Gruppe vom Eschweiler Gartenbauer Daniel Kaever. Die Bildungsreferentinnen Petra Römisch und Ruth Malin übernahmen die pädagogische Begleitung.
Man setzte Stauden ein, die einheimisch, pflegeleicht und an das Klima angepasst sind. Nach Angaben der Stadt sollen sie das Erscheinungsbild verbessern und die Insektenvielfalt im Viertel stärken. Die ehrenamtliche Gruppe legte außerdem einen Weg aus selbstgemachten Mosaik-Tritten durch das Beet an. Diese Idee hatten die beteiligten Kinder.
Der Ansatz des Projekts ist partizipativ. Es soll die Identifikation mit dem Quartier fördern und Wissen über die Pflanzen und ihre Pflege vermitteln. Die Finanzierung übernahm die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe, der Verein BEO unterstützte das Vorhaben.
Zum Hintergrund
Wer selbst eine Idee für den Stadtteil hat, kann sich an die Quartiersmanagerin Britta Leipertz wenden. Sie ist laut der Website der Stadt die zentrale Anlaufstelle für die Belange der Menschen und Initiativen in Eschweiler-Ost.
Wie die Stadt mitteilt, berät das Quartiersmanagement unter anderem dazu, wie man sich freiwillig einbringen oder im eigenen Quartier selbst ein Nachbarschaftsprojekt auf die Beine stellen kann. Melden kann man sich laut Stadt unter anderem, wenn man eine Beratungsstelle für ein Anliegen sucht oder sich mit einer eigenen Idee ehrenamtlich im Viertel engagieren möchte und dabei Unterstützung braucht.
Die Diakonie Katastrophenhilfe fördert die Stelle. Die Arbeit des Quartiersmanagements wird nach Angaben der Stadt bis zum 31. Dezember 2027 fortgesetzt.
Kommentar der Redaktion
Das Beet zeigt, wie sich aus einer Ferienaktion etwas Dauerhaftes für ein Viertel machen lässt, vor allem durch die Ideen der Kinder. Offen bleibt, wer das Beet künftig pflegt. Wer ähnliche Pläne hat, findet im Quartiersmanagement eine feste Ansprechperson.

