Wassenberg – Im November zeigt die Künstlerin Annette Feiter im historischen Bergfried in Wassenberg einen Überblick über ihr Schaffen. Die Ausstellung „Querschnitt“ läuft vom 6. bis zum 22. November 2026 und versammelt Arbeiten aus Zeichnung, Malerei und Radierung. Das teilte die Stadt Wassenberg mit.
Zur Eröffnung am Freitag, 6. November 2026, um 18:00 Uhr heißt Frank Winkens, der erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wassenberg, die Gäste willkommen. Eingeladen sind alle Kunstinteressierten. Außerdem ist die Schau an den Sonntagen 8., 15. und 22. November jeweils von 13:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH arbeitet bei der Ausstellung mit der Künstlerin zusammen.
Zur Künstlerin
Annette Feiter wurde 1970 in Wegberg geboren. Zeichnen, Malen und kreatives Gestalten begleiten sie nach eigenen Angaben seit der Kindheit. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Erzieherin und studierte danach in Köln Lehramt für Sonderpädagogik mit den Fächern Kunst und Deutsch. Bereits während des Studiums widmete sie sich ausführlich dem Verfahren der Radierung.
Ihr Spektrum reicht von Zeichnungen und Aquarellen über Öl- und Acrylmalerei bis zu verschiedenen Mischtechniken. Eine längere Zeit lang ließen Familie und Beruf wenig Raum für die eigene Kunst. Vor einigen Jahren fand sie wieder verstärkt zu ihr zurück. Ihre Arbeit hat sich seither stetig weiterentwickelt, und immer häufiger widmet sie sich dabei auch der abstrakten und intuitiven Malerei.
Der Titel „Querschnitt“ steht für diese Vielfalt. Zu sehen sind verschiedene Techniken und Ausdrucksweisen, nämlich Zeichnung, klassische Druckgrafik und Malerei. Beruflich ist Feiter seit vielen Jahren als Sonderpädagogin tätig. Ihr liegt daran, die Freude am Malen, Zeichnen und Gestalten weiterzugeben und andere anzuregen, eigene Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken.
Kurz und knapp
- Ausstellung „Querschnitt“ von Annette Feiter: 6. bis 22. November 2026
- Ort: Bergfried Wassenberg
- Eröffnung: Freitag, 6. November 2026, 18:00 Uhr
- Weitere Öffnungszeiten: sonntags, 8., 15. und 22. November, jeweils 13:00 bis 16:00 Uhr
Kommentar der Redaktion
Eine Ausstellung, die bewusst quer durch Techniken geht, ist für Besucher ohne Vorwissen ein guter Einstieg, weil sich Zeichnung, Radierung und Malerei direkt nebeneinander vergleichen lassen. Offen lässt die Mitteilung, ob die Werke käuflich sind und wie viele gezeigt werden. Wer die Künstlerin erleben will, sollte die Eröffnung oder einen der Sonntage einplanen.

