Bornheim: Ü-60-Tag im Rathaus mit Beratung, Musik und Repair-Ecke

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Bornheim – Der Seniorenbeirat lädt zum Ü-60-Tag ins Bornheimer Rathaus ein, wie die Stadt Bornheim mitteilte. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung im vergangenen Jahr fand vor allem wegen ihrer offenen und herzlichen Atmosphäre Lob, und das soll auch diesmal so sein. Geplant ist eine Mischung aus Unterhaltung, Information und Begegnung.

Beratung und Information

Das Programm spricht Körper, Geist und Seele an. Die Kriminalpolizei gibt Tipps zum Schutz vor Dieben und Betrügern. Die Feuerwehr erklärt, worauf es beim Brandschutz ankommt. Der Hospizverein informiert über Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Dazu gibt es eine rechtliche Beratung zur Betreuung im Alter.

Wer Fragen zu Smartphone, Tablet oder Computer hat, findet Ansprechpartner. In einer Repair-Ecke lassen sich kleinere Reparaturen angehen. Infostände behandeln außerdem Pflege, Alltagsbetreuung und weitere Hilfen für Senioren.

Für Unterhaltung sorgen die Band „Antitakt“, der Seniorenchor und Willi Wilden. Wer sich bewegen möchte, kann bei „Tänze zum Mitmachen“ teilnehmen. Speisen und Getränke werden ebenfalls angeboten. Der Seniorenbeirat hofft auf viele Besucherinnen und Besucher.

Kurz und knapp

  • Eintritt frei
  • Anmeldung nicht erforderlich
  • Ort: Bornheimer Rathaus

Zum Hintergrund

Zum Thema Betrug am Telefon rät die Verbraucherzentrale NRW: Die Polizei werde niemals telefonisch um die Herausgabe von Wertsachen bitten, bei verdächtigen Anrufen solle man einfach auflegen. Wer Opfer falscher Polizisten geworden ist, soll sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle wenden und Anzeige erstatten.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt außerdem, im Zweifelsfall nach einem solchen Anruf bei der tatsächlichen Einrichtung nachzufragen, ob der geschilderte Sachverhalt stimmt. Dabei solle man nicht die Rückruftaste benutzen, da man sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern lande.

Zur Betreuung im Alter schreibt die NRW-Justiz auf ihrer Website: Hat niemand eine Vorsorgevollmacht erhalten, muss das Gericht eine Person finden, die vertreten kann. Dieses Vorgehen heißt Betreuungsverfahren. Eine bestimmte Form ist für die Vollmacht nicht vorgeschrieben, die schriftliche Abfassung sei aber sinnvoll.

Die Vorsorgevollmacht lässt sich im Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrieren, auch online.

Kommentar der Redaktion

Gerade die Mischung aus Beratung und Programm dürfte den Tag für viele Ältere leicht zugänglich machen, weil niemand sich anmelden muss. Wer Fragen zu Betrug oder Vorsorge hat, kann sie dort direkt stellen. Uhrzeit und Datum nennt die Mitteilung nicht, das sollten Interessierte vorab bei der Stadt erfragen.

Für Pressestellen

Sie haben eine Mitteilung aus Köln, Bonn, Aachen oder den Kreisen ringsum? Schicken Sie sie an [email protected]. Die Veröffentlichung ist kostenlos.

So funktioniert es

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