Hückeswagen – Die Website der Stadt Hückeswagen und die städtischen Online-Formulare funktionieren wieder. Das teilte die Stadt Hückeswagen mit. Die Verwaltung hatte beide Angebote am Mittwoch, 21. Oktober 2026, vorsorglich vom Netz genommen. Anlass war eine Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Die Programmiersprache PHP weise eine kritische Schwachstelle auf.
Warum die Seiten abgeschaltet wurden
Die Stadtverwaltung wollte nach eigenen Angaben ihre IT-Systeme und die verarbeiteten Daten schützen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die zuständigen IT-Dienstleister die Lage noch nicht abschließend bewertet. Deshalb entschied sich die Verwaltung früh für die Abschaltung. Über die Einschränkungen informierte sie kurzfristig mit einem Hinweis in den städtischen Social-Media-Kanälen.
Ergebnis der Überprüfung
Die technischen Prüfungen haben inzwischen ergeben, dass die betroffenen städtischen Systeme von den bekannt gewordenen Sicherheitslücken nicht berührt waren. Website und Online-Formulare sind deshalb wieder wie gewohnt abrufbar.
Einzelne Anwendungen stehen allerdings noch nicht zur Verfügung, darunter die Online-Terminvereinbarung. Das zuständige Rechenzentrum prüft hier weiter die Sicherheit, um mögliche Schwachstellen auszuschließen. Sind diese Überprüfungen abgeschlossen, sollen auch die übrigen Anwendungen wieder freigegeben werden.
Die Stadt betont, die Sicherheit der IT-Systeme und der Schutz der Bürgerdaten stünden für sie an erster Stelle. Sie bittet um Verständnis für die vorsorglichen Maßnahmen und die noch bestehenden Einschränkungen.
Kurz und knapp
- Wieder erreichbar: städtische Website und Online-Formulare
- Noch nicht verfügbar: einzelne Anwendungen, darunter die Online-Terminvereinbarung
- Abschaltung: Mittwoch, 21. Oktober 2026
Kommentar der Redaktion
Die Stadt hat lieber zu früh als zu spät reagiert, und sie hat offen erklärt, warum. Wer einen Termin im Rathaus braucht, muss aber vorerst anders planen. Die Mitteilung nennt keinen Zeitpunkt, wann die Terminvergabe wieder online geht. Das ist die Information, die Betroffene jetzt am dringendsten bräuchten.

